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Tornado-Unwetter nur knapp entgangen! Wir hatten unser traditionelles Pfingstzeltlager bis gestern in Langenfeld / St. Jost-Mühle, Luftlinie 2 km von dem durch einen Tornado schwer beschädigten Ort Acht entfernt. Nachdem die 43 Kinder gegen 16 Uhr gefahren sind, hatten wir dann auch unsere Materialien bis 18.30 Uhr auf dem LKW verladen, keine Minute zu früh, da punktgenau bei unserer Abfahrt das Gewitter einsetzte. Es wurde unglaublich dunkel, heftige Windböen setzten ein, als wir den ersten umgestürzten Baum sahen, der noch zu umfahren war, dachten wir noch nichts Böses. 10 Minuten später ging fast die Welt unter, mehr als 10-20 Stundenkilometer waren nicht mehr möglich, so dicht war der Regen. Im Straßengraben, der normalerweise trocken war, war ein reißender Bach, der Steine von gewiß einem Kilo und mehr mitriß. Kurze Zeit später war kein Vorankommen mehr wegen umgestürzter Bäume. Wir mußten mit dem 7,5-Tonner dann 200 Meter rückwärts fahren, bis wir wenden konnten. Oben in Langenfeld rückte gerade die Feuerwehr aus, um gewiß nach Acht zu fahren. Ich schätze die Regenmenge auf mindestens 50 Liter binnen einer halben Stunde, überall Geröll und Äste auf der Straße, unglaublich! Ich bin noch fix und fertig, wenn das Gewitter oder gar der Tornado früher gekommen wäre, hätten wir mit Sicherheit evakuiert werden müssen, und daß es zu Personenschäden gekommen wäre, wäre auch nicht unwahrscheinlich gewesen. Da wären die Zelte im Wert von 12.000 Euro wahrscheinlich hinüber gewesen, aber das wäre noch das Geringste gewesen. Andreas Türk am 11. Juni 2003 Kolpingjugend in Köln-Klettenberg |
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