|
Der November "Novemberwetter" ist ein Begriff für trübes, nebliges, langweiliges Wetter. Der November ist häufig trist, und da die Dunkelheit früh beginnt, es also insgesamt nicht allzu viel Sonnenlicht gibt, kommt es im November bei vielen Menschen zu depressiven Verstimmungen, die sich in dem Begriff "Novemberblues" widerspiegeln. Man kann nur dazu raten, durch viel Bewegung an der frischen Luft oder, wenn es einem zu dunkel ist, in dazu geeigneten Freizeiteinrichtungen gegenzusteuern. Sehr hilfreich sind auch Saunabesuche, zumal sie die Kraft gegen Erkältungen stärken. Aber der November muß keineswegs unspektakulär daherkommen: Der 3.11.1170 brachte eine extreme Nordsee-Sturmflut. Borkum war bis dahin viel größer als heute und wurde teilweise völlig vernichtet. Der Rest der Ursprungsinsel wurde in mehrere Stücke zerrissen. Eines davon ist heute unter dem Namen "Juist" bekannt und beliebt. Verglichen mit diesem Ereignis hatte der schwere Südwest-Orkan vom 30.11.1178 den Vorteil, daß er wenigstens keine Sturmflut verursachen konnte. Neben anderen Faktoren hängt die Entstehung einer schweren Sturmflut ja nicht nur von der Windgeschwindigkeit ab, sondern vor allem von der Windrichtung. |
![]() |
|
1473 war der November nach einem extrem heißen und trockenen Sommer ungewöhnlich warm.
Zur Monatsmitte konnten zum zweiten Mal in jenem Jahr reife Kirschen gepflückt werden!
Am 16. November 2006 wurden in Deutschland Tageshöchsttemperaturen von bis zu 22 Grad gemessen.
Vielerorts sah man draußen Menschen in T-Shirts, und mancher ließ sich sein Eis schmecken,
so wie auf dem Bild, das im Rheinland aufgenommen wurde.
<< |
|