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Der März "Morast-Monat" nennt man ihn auch. Das kommt daher, daß nach einem Bilderbuchwinter im März der Schnee schmilzt und oft Regen fällt. Durch das erhöhte Angebot an Wasser wird alles matschig und die Flüsse laufen über. Besonders gründlich hat sich der März 1658 an diese idealtypische Regel gehalten: Am 12. März 1658 stand der Rhein in Köln rund einen halben Meter höher als bei den größten Hochwassern des 20. Jahrhunderts in den Jahren 1926 und 1995! Allerdings kehrte danach der außerordentlich strenge Winter 1658 zurück. Würde sich heute Vergleichbares wiederholen, könnten die Kinder sich über große Eisflächen in den Überschwemmungsgebieten freuen. |
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Manchmal kommt im März der Winter mit Macht zurück, nachdem es im Februar sehr mild gewesen war.
So zum Beispiel 1695, als im März der Bodensee zufror. Im März 1667 froren in Deutschland alle Flüsse zu.
Nach einem furchtbar kalten Dezember 1788 - dem kältesten jemals in Deutschland gemessenen Monat - und sehr viel Schnee wurde es Mitte Januar 1789 mild und nass,
mit vielen Überschwemmungen, bevor es im März 1789 wiederum bitterkalt wurde.
Selten kommt es vor, daß der Winter erst im März beginnt. 1249 war es so. Der Winter war richtig warm, es schneite nie und gab nicht einmal Nachtfröste. Als Ende März alle glaubten, nun sei sowieso Frühling, kam der Winter und dauerte bis Mitte Mai. Der März kann auch bereits Sommertage liefern, doch Rückfälle in kaltes Wetter sind dann recht wahrscheinlich und werden nicht gerade als angenehm empfunden. Besonders krass war es 1509, als der März besonders warm und sonnig begann, dann aber der Winter wieder einzog. Im März 1132 gab es in Deutschland einen Orkan. << |
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