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Der Februar Er ist der Monat, in dem wir den meisten Schnee erwarten. Niemand würde wohl ernsthaft planen, im Februar in einem Gartenlokal zu sitzen oder es sich auf der heimischen Terrasse in einem Liegestuhl bequem zu machen, den Oberkörper mit einem T-Shirt bekleidet. Doch im Februar 1990 war genau das möglich, bei Maxima bis knapp über 20°C! Diese Wärme wurde allerdings von einer Orkanserie gefolgt, die mit "Vivien" und "Wiebke" endete. Jene beiden Wirbel legten ganze Wälder um! Aber auch ohne Wärme neigt der Februar zu Stürmen, wenn auch selten über dem gesamten deutschen Festland. Hauptsächlich betroffen sind meist die Küstenregionen. Vor allem an der Nordsee droht dann nicht so sehr durch die Orkanböen selbst, sondern durch das gegen das Land gedrückte Wasser ernste Gefahr: Es kann zu gewaltigen Sturmfluten kommen, so wie am 16.2.1164, einem jener Tage, an denen die Bevölkerung entlang der Meeresküste um geschätzte 100.000 Menschen verringert wurde. Heutzutage ist das Deichsystem so hoch und stabil, daß eine derartige Tragödie kaum mehr möglich erscheint. Die letzte Sturmflut mit mehreren Hundert Toten gab es am 17.2.1962, als vor allem Hamburg schwer getroffen wurde. |
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In strengen Wintern kommt es im Februar manchmal zu einer markanten Unterbrechung mit deutlicher Milderung,
viel Regen und Hochwasser, wie zum Beispiel 1432.
Mancher Winter hat dagegen erst im Februar begonnen.
1292 zum Beispiel. Erst war der Winter nicht als solcher zu erkennen, doch im Februar schien er Versäumtes nachholen
zu wollen. Er wurde extrem kalt, und bald konnten alle Gewässer in Deutschland mit schweren Fuhrwerken überquert werden.
1784 ging der extreme Winter nach nur zwei Monaten mit starkem Tauwetter und viel Regen zu Ende. Daher stiegen Ende Februar die Flüsse gewaltig an und hätten mancherorts sogar beinahe das Niveau vom Juli 1342 erreicht. Diesmal allerdings kamen zu den Fluten auch noch riesige Eismassen, die sich an vielen Stellen zu Staumauern auftürmten. Eine wirklich furchtbare Hochwasserkatastrophe, die zahllose Menschen das Leben kostete! Wenn auch während der gewaltigen Überschwemmungen im Juli 1342 noch mehr Wasser die Flüsse hinabgeströmt ist als im Februar 1784, so kam es doch 1784 durch den Eisstau mancherorts lokal begrenzt zu Pegelhöhen, die alles bisher dagewesene teils deutlich übertrafen. << |
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