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Der April "Der April macht was er will", heißt es. Er ist in der Tat ein ganz Wilder, kann sogar an ein und demselben Tag Sonne und Wärme, Gewitter und Sturm, Graupel und manches mehr bringen. Oft gibt es innerhalb weniger Tage Sommer- und Winterwetter im Wechsel. Manchmal, nach besonders milden Wintern, wird der April sogar zum eigentlichen Wintermonat. So geschah es zum Beispiel 1513. Der schlappe Winter legte erst in der zweiten Aprilhälfte richtig los, dann allerdings mit teils strengem Frost und heftigen Schneefällen, die in Süddeutschland zu einer Schneedecke von bis zu über einem halben Meter führten. Manchmal dauert der Winter auch ganz einfach bis in den April hinein oder sogar deutlich darüber hinaus. Viel Kälte und Schnee brachten zum Beispiel der April 1694, 1334 und 1077. Im April 1740 konnte man in Deutschland kein Wasser aus den Brunnen ziehen, weil es völlig festgefroren war. |
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Geradezu höllisch war der 10. April 1446, als ein Schneeorkan mit schweren Gewittern über Deutschland tobte.
Er löste eine der schlimmsten Sturmfluten der Nordsee überhaupt aus. Viele Ortschaften wurden in's Meer
gerissen, und geschätzte 100.000 Menschen starben. Dagegen war der Orkan vom 23.4.1177 beinahe harmlos.
Berühmt ist der April für seine "Blumenkohlwolken". Diese können manchmal schwere Wolkenbrüche zur Folge haben. Ein solcher tobte sich am 27.4.1424 über Eisleben aus, wodurch zahlreiche Menschen um's Leben kamen. Am 30. April 1722 kam es in Teilen Süddeutschlands zu außergewöhnlich schweren Hagelfällen. Es wurden einzelne Brocken von deutlich mehr als einem Kilo Gewicht gefunden! << |
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