Als der Winter acht Monate dauerte
Im Jahre 1442 hielt der Winter in Deutschland schon zu Beginn
der letzten Septemberdekade Einzug.
Er war zeitweise sehr streng, so dass auch große Flüsse wie der Rhein
fast drei Monate lang zugefroren blieben.
Schnee gab es reichlich, ganz besonders im Mai 1443.
In diesem Monat kann es bei uns
eigentlich schon sommerlich warm werden, im Extremfall über
dreißig Grad.
Erst in der letzten Maiwoche 1443 ging dieser ungewöhnliche Winter
zu Ende - nach acht Monaten!
Der nachfolgende Sommer brachte vor allem in Süddeutschland viele Hagelunwetter.
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